Dieses Buch ist kein Roman.
Es ist auch kein Tagebuch, keine Abrechnung, kein Manifest.
Es ist ein Erinnerungsraum.
Ein Ort, an dem ein Mensch versucht, sich selbst nicht mehr zu verlieren –
zwischen Kindheit und Krankenbett, zwischen Systemen und Stille,
zwischen Wut, Humor, Zweifel und einem leisen Trotz, der sagt:
Ich bin noch da.
Du musst hier nichts verstehen.
Du darfst fühlen.
Die Kapitel erscheinen nicht in Ordnung,
weil das Leben auch nicht in Ordnung geschieht.
Du kannst überall beginnen.
Du kannst aufhören.
Du kannst zurückkehren.
Du kannst weitergehen, ohne zu wissen, wohin.
Dieses Buch will dich nicht überzeugen.
Es will dich nicht retten.
Es will dir nur zeigen, dass du mit deinem inneren Fragen nicht allein bist.
Manche Texte sind leise.
Manche absurd.
Manche unbequem.
Manche zärtlich.
Alle sind ehrlich.
Wenn du hier liest, liest du keinen Helden.
Du liest einen Menschen, der sich weigert, nur eine Rolle zu sein.
Vielleicht erkennst du dich.
Vielleicht erkennst du nur ein Gefühl.
Vielleicht erkennst du nichts – und bleibst trotzdem.
Auch das ist richtig.
Dieses Buch gehört nicht mir.
Es gehört jedem, der spürt, dass es mehr gibt als Funktionieren.
Wenn du willst, kannst du jetzt irgendwo beginnen.
Wenn du nicht weißt wo:
Beginne dort, wo etwas in dir leise reagiert.
Du bist willkommen.
Bevor du weitergehst, darfst du noch zwei Stimmen hören:
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